Ganzheitliche Physiotherapie          
                         
Schatten



Pferdeosteopathie

Die Pferdeosteopathie ist die Behandlung von Krankheiten, die durch den Beweglichkeitsverlust von Gelenken und Gewebe entstehen, z.B. kann die Ursache für Koliken oder Lahmheit ein blockierter Wirbel sein. Sie zielt darauf ab, die Beweglichkeit wieder herzustellen, um den Organismus gesund zu erhalten. Die Osteopathie beschränkt sich nicht nur auf die Wirbelsäule, sondern behandelt den ganzen Körper des Pferdes, so auch Gliedmaßen und Muskulatur. Die osteopathische Behandlung beinhaltet
- Ganganalyse: Wie bewegt sich das Pferd?
- Untersuchung aller Gelenke
- Behandlung der blockierten Gelenke
- Sattelkontrolle: Sitz des Sattels
- Zähne und Kiefergelenk
- Nachbehandlung nach ca. 6 Wochen.











Wann ist es sinnvoll, einen Osteopathen zu rufen?


- Bei unerklärbaren Taktfehlern in den Gangarten
- Bei andauernder Steifheit und Widersetzlichkeit
  gegen die Reiterhilfen
- Bei schiefer Körper-, Kopf- und Halshaltung in
  Ruhe oder in Bewegung
- Bei ungeklärten Lahmheiten
- Nach Unfällen
- Wenn lange Zeit mit einem unpassendem
  Sattel geritten wurde


Um das Pferd ganzheitlich und effektiv zu behandeln, müssen Osteopath, Tierarzt, Hufschmied, Zahnarzt und Reiter zusammen arbeiten:


Der Bewegungsablauf kann nicht frei funktionieren, wenn die Hufstellung nicht ideal ist. Wenn Sie mit schief abgelaufenen Schuhen einen 1000 Meter Lauf laufen wollen, werden Sie nicht erfolgreich sein.


Harken auf den Zähnen beeinträchtigen die Beweglichkeit des Kiefergelenks und somit die Bewegung der Halswirbelsäule. Es kann dort zu Blockaden
kommen.


Eine Lahmheit sollte immer zuerst von einem Tierarzt untersucht werden, um z.B. eine Fraktur auszuschließen.


Bei der Behandlung des Pferdes ist die Betrachtung des Reiters gleichermaßen notwendig. Dem Reiter mit Beckenschiefstellung ist es nicht möglich, gerade im Sattel zu sitzen und sein Gewicht auf beiden Seiten gleichmäßig zu verteilen. Er wird immer auf einer Seite mehr Gewicht haben. Durch die einseitige Belastung im Sattel erfährt das Pferd unterschiedlich starken Druck. Die Rückenmuskulatur wird auf einer Seite stärker ausgebildet und es entwickelt sich eine schiefe Körperhaltung des Pferdes.


Im Reitsport sollten beide Sportler - Pferd und Reiter - therapeutisch betreut werden. Sie bilden eine Einheit, die gut aufeinander abgestimmt sein will. Durch meine Erfahrung in der Behandlung der Pferde und der Reiter weiß ich, dass sich manche Probleme nicht durch das Reiten beheben lassen. Fest sitzende Blockaden bedürfen der Hilfe eines erfahrenen Therapeuten.



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